Bagger auf der Bahn


Die Baumaschinen rollen: Um für mehr Planungssicherheit zu sorgen und Risiken für den Bauablauf als Folge der aktuellen Corona-Krise zu minimieren, hat der Flughafen Stuttgart früher mit den Arbeiten im östlichen Teil der Stuttgarter Start- und Landebahn begonnen als ursprünglich geplant.

Planänderung wegen Corona-Krise

Man sieht ihn eigentlich nur mit dem Smartphone am Ohr, in eiligen ad-hoc Besprechungen – oder er tippt eine E-Mail auf dem Mobilgerät, während er neben Betonfräsen, Meißelbaggern und Lkw auf der Runway von Baden-Württembergs Landesairport steht. Ingenieur Uwe Gösmann hat gerade alle Hände voll zu tun. Nachdem der Passagier-Flugverkehr aufgrund der Corona-Krise ohnehin so gut wie zum Erliegen gekommen war, entschloss sich der Flughafen Stuttgart kurzerhand, diese Situation zu nutzen und – früher als ursprünglich geplant – mit den Bauarbeiten im Osten der Runway zu beginnen.

„Es gab kurzfristig unglaublich viel zu tun“, Uwe Gösmann, Projektleiter des Bauprojekts.

Projektleiter Uwe Gösmann koordiniert das Geschehen - beispielweise auch mit Dr. Jürgen Laukemper, einem Vertreter des Bauplanungsunternehmens Drees & Sommer.
Gut gestartet
Auf Runway und Rollwegen tummeln sich die Baumaschinen.

„Als die Entscheidung klar war, gab es natürlich unglaublich viel zu tun“, so Projektleiter Gösmann. Immer nach der Devise: So schnell wie möglich! Von der Abstimmung mit den Behörden, bis zur Anpassung der Zeit- und Personalpläne über die genauen Abläufe auf der Baustelle: Alles wurde kurzfristig neu justiert. „Das bringt uns mehr Planungssicherheit im weiteren Verlauf der Baustelle“, so Gösmann.

„In den ersten Tagen hat alles gut geklappt“, Uwe Gösmann, Projektleiter


Video: Der Ablauf der Runway Teilerneuerung

  • Region STR
  • Simon Kirchgeßner
  • 04/20