Checklist RI[X]GA


Seit März bringt Airbaltic Passagiere viermal pro Woche von Stuttgart in die lettische Hauptstadt. Mit der Riga-Checkliste im Gepäck verpassen Reisende auf der Sightseeing-Tour keine Attraktion. Jetzt heißt es: abfliegen und fleißig abhaken!

Entlang der Düna

 

Riga liegt malerisch an der Mündung der Düna. Der Fluss mit dem lettischen Namen Daugava teilt die Hansestadt: Am rechten Ufer befindet sich der historische Altstadtkern, am linken die Vorstädte. Von der Halbinsel Kipsala öffnet sich ein herrlicher Blick auf die Vanšu-Brücke, das Rigaer Schloss sowie die Spitzen des Doms und der St. Petrikirche. Am Wasser entlang lassen sich noch viele weitere Sehenswürdigkeiten entdecken – ob bei einem Spaziergang oder einer Schiffsrundfahrt.

Schwarzhäupterhaus

 

Im Herzen der Altstadt steht das Schwarzhäupterhaus. Der rote Backsteinbau, der von einem steilen Renaissance-Giebel und einer astronomischen Uhr geschmückt ist, war einst der Sitz einer mittelalterlichen Bruderschaft. Sie vereinigte unverheiratete ausländische Kaufleute, die in Riga lebten, ohne das Bürgerrecht zu besitzen. Ihr Name „Schwarze Häupter“ ist auf den Schutzpatronen, den dunkelhäutigen Heiligen Mauritius, zurückzuführen. Heute ist es ein Museum, in dessen Räumen ehemalige Waffen und Rüstungen sowie die größte Silbersammlung im Baltikum bestaunt werden können.

Jugendstilpracht

 

Furchteinflößende Löwen, mystische Sphinxen und sorgfältig gestaltete Blätter zieren die Außenfassaden von über einem Drittel des Zentrums. So viele prachtvolle Jugendstilbauten mit Motiven aus der Tier- und Pflanzenwelt gibt es in kaum einer anderen Stadt. Etwa zehn Gehminuten von der Altstadt entfernt konzentrieren sich diese in einem Viertel, das Einheimische „Klusais centrs“ nennen. Darin reihen sich in den Straßen Elizabetes iela und Alberta iela einige Prachtwerke des Architekten Michail Eisenstein, dem Vater des berühmten russischen Filmregisseurs Sergei Eisenstein.

Im Kaffeehimmel

 

Ein kleiner Espresso Macchiato oder doch ein großer Cappuccino? In und um das Zentrum gibt es jede Menge gemütliche Cafés, um eine Verschnaufpause einzulegen. Parunasim kafe'teeka und BakeBerry zählen zu den beliebtesten Anlaufstellen. Teeliebhaber werden im Apsara Tea House fündig. Für den späten Drink geht es dann in die Skyline Bar, das Rock Café oder den Folkklubs Ala Pagrabs. Ein absoluter Geheimtipp: Für das Rocket Bean Café oder Bad Boy Pancakes lohnt sich der Weg ins hippe Künstlerviertel „Miera ielas republika“.

 

 

Die Instagram-Hotspots

 

Die Hauptstadt Lettlands hat noch viel mehr zu bieten als eine malerische Altstadt mit historischen Gebäuden und Kopfsteinpflaster. Street-Art, Kunstateliers und Vintage-Shops: Riga wird immer mehr zur Hipster-Stadt. Gerade die etwas weniger schicken Stadtteile haben das Potential Kreative und Freidenker anzuziehen. In Riga trifft das besonders auf das Viertel rings um die Miera iela (Friedensstraße) zu. Also Kamera bereithalten, denn hier gibt es jede Menge Spots für das nächste Instagram-Foto!

Hoch hinauf für den Panoramablick

 

Die Aussichtsplattform der Akademie der Wissenschaften bietet Besuchern die Möglichkeit, sich Riga von 65 Meter Höhe anzuschauen. Mit einem Aufzug geht es in die 14. Etage, von dort müssen noch zwei weitere Stockwerke zu Fuß erklommen werden. Die Mühe wird belohnt: Vom Balkon des Gebäudes eröffnet sich ein beeindruckender Rundumblick auf die Altstadt und Daugava. Die St. Petrikirche, die lettische Nationalbibliothek und noch viele weitere Attraktionen sind zu sehen.

Kulinarische Markt-Tour

 

Der Zentralmarkt galt bei seiner Eröffnung 1930 als der modernste der Welt. Seine Geschichte reicht aber weiter: Ursprünglich dienten die Hallen als Zeppelin-Hangar zu Kriegszwecken. Heute befinden sich darin Gemüse-, Milch-, Fleisch-, Fisch- und Gastronomie-Pavillons. Lokale Spezialitäten wie Birkensaft, Schwarzbrot und Hanfbutter gehören auf jeden Fall in die Einkaufstasche. Übrigens: Unter freiem Himmel reihen sich die Marktstände eines kleinen Flohmarktes weiter.

Dom zu Riga

 

Der Rigaer Dom erhebt sich seit 1211 über die Altstadt. Sein jetziges Aussehen hat das Gotteshaus aber erst Ende des 19. Jahrhunderts erhalten. Romanik, Renaissance und Klassik: Die Außenfassade bietet eine Kombination aus den verschiedensten Baustilen. Der Innenraum der baltischen Kirche präsentiert sich in barocker Pracht. Eine mit Schnitzereien verzierte Kanzel sowie die Orgel zählen zu den größten Kunstschätzen des Doms. Heutzutage finden darin neben Gottesdiensten auch zahlreiche Kulturveranstaltungen und Musikkonzerte statt.


Seit März bringt Airbaltic Stuttgarter Passagiere immer montags, mittwochs, freitags und sonntags in die lettische Hauptstadt.

Mehr Infos gibt’s unter airbaltic.com.



  • Travel STR
  • Christine Dachs
  • 05/19