Delta - Alte Liebe rastet nicht


Stuttgart – USA: Delta! Schon dreißig Jahre verbindet die Airline die baden-württembergische Landeshauptstadt mit Nordamerika. Die Boeing 767 ist vom Flughafen Stuttgart nicht mehr wegzudenken.

Mit drei Triebwerken ausgesta et war die Lockheed L-1011 Tristar, mit der Delta früher über den Atlantik og.

Wäre der Flughafen Stuttgart mit Delta Air Lines verheiratet, so wäre in diesem Frühjahr Perlenhochzeit gewesen. Bereits seit 1986 bringt die amerikanische Fluggesellschaft Passagiere aus Stuttgart ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Trotz der langen Zeit ist die Liebe nicht abgeflacht. Ganz im Gegenteil: Jeden Morgen aufs Neue freuen sich viele Menschen, wenn die blau-rote Heckflosse am Horizont erscheint. 

Die Flugzeugfans mögen sie – schließlich ist die Boeing 767-300ER eine der größten Maschinen am baden-württembergischen Landesairport. Und natürlich sind auch rund 100.000 Delta-Passagiere pro Jahr froh, dass ihre Airline jeden Tag in der Woche einen Direktflug von Stuttgart nach Nordamerika ermöglicht. „Wir haben eine Auslastung von achtzig Prozent über das Jahr. Das Publikum ist dabei bunt gemischt, von US-Soldaten, die hier stationiert sind, über touristische Gäste bis hin zu Geschäftsreisenden“, sagt Thomas Brandt, Verkaufsleiter von Delta in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Ziel der Boeing 767 ist der Heimathafen von Delta, das mit 96,2 Millionen Fluggästen pro Jahr größte Drehkreuz der Welt: der Hartsfield Jackson Atlanta Airport. Von dort brachte die Airline im vergangenen Jahr 179,1 Millionen Passagiere zu 330 unterschiedlichen Orten in aller Welt. Insgesamt 819 Flugzeuge waren dafür im Einsatz. Damit ist Delta nach American Airlines, was Passagiere und Maschinen angeht, die zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt. Mit einem Umsatz von über vierzig Milliarden Dollar ist sie ein sogenannter „Major Carrier“. Diesen Titel erhalten amerikanische Airlines ab einem Jahreserlös von einer Milliarde Dollar vom Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten.

Transatlantische Erfolgsgeschichte

Als die Delta im April 1986 – zunächst noch mit einer Lockheed L-1011 Tristar – zum ersten Mal in Stuttgart abhob, schaffte sie die rund 7.500 Kilometer lange Strecke noch nicht nonstop. Ein Halt in Amsterdam, Paris oder München zum Auftanken war nötig. Seit der Verlängerung der Stuttgarter Start- und Landebahn 1996 reisen die Passagiere jedoch ohne Pause über den großen Teich. Ein Ende der transatlantischen Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht, die Entwicklung ist kontinuierlich positiv. „Aufgrund der guten Nachfrage im Vorjahr haben wir 2016 die Frequenzen ab Stuttgart im März, April sowie Mai erhöht und werden die täglichen Flüge in den Winter hinein beibehalten. Daher sehen wir auch ein Wachstum bei den Passagierzahlen“, so Brandt. Der Grund für diese Tendenz und die konstante Auslastung ist – ähnlich wie bei einer funktionierenden Ehe – die ständige Arbeit an der Verbindung: „Für unsere Kunden aktualisieren wir fortlaufend unser Produkt, sei es mit ausgesuchten Weinen und einer von Chefköchen gestalteten Menüwahl in Delta One, mit mehr Beinfreiheit und Rückenneigung in der Klasse Delta Comfort+ oder verbesserten Mahlzeiten, Decken und Kopfkissen sowie Hygienebeuteln auch in der Hauptkabine“, sagt Brandt.

Delta Air lines iegt jeden Morgen von Stu gart nach Atlanta im Bundesstaat Georgia. Die Boeing 767-300ER startet um 10:30 Uhr und landet rund zehn Stunden später in Atlanta. Weitere informa- tionen stehen auf der homepage www.delta.com.
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