Monte Scherbelino


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Monate Scherbelino

Eigentlich heißt er ja Birkenkopf, der Schuttberg im Stuttgarter Westen. Der zweithöchste Hügel der Stadt ist nicht nur für Wanderer ein lohnendes Ausflugsziel, sondern auch für alle Hobbyhistoriker. Seinen Spitznamen verdankt der 511 Meter hohe Monte Scherbelino nämlich den Trümmern des Zweiten Weltkriegs, die in den Fünfzigerjahren auf seiner Spitze aufgetürmt wurden. Die über 1,5 Millionen Kubikmeter Schutt ließen den Birkenkopf damals um circa vierzig Meter wachsen. Noch heute sind auf der Anhöhe Fassadenreste zerstörter Gebäude zu finden. Eine Mahntafel erinnert an die Herkunft der Trümmer.

Wer den Birkenkopf zu Fuß besteigen will, kann ihn in eine Wandertour integrieren. Eine Route startet beispielsweise am Pfaffensee in Stuttgart-West. Von hier aus geht es über den Bärensee weiter zum nahe gelegenen Rotwildgehege. Nach einer etwa drei Kilometer langen Etappe durch den Rotwildpark erreichen Wanderer das Schloss Solitude, von wo aus sie die Aussicht bis Ludwigsburg genießen können. Das letzte Stück der Tour führt über den Schwarzwildpark zum Monte Scherbelino. Auf dem Gipfel angekommen, haben die Besucher bei gutem Wetter ein Panoramablick über den gesamten Talkessel und die Fildern bis hin zur Schwäbischen Alb.

Mehr Informationen gibt es unter www.birkenkopf-stuttgart.de.

  • Region STR
  • Simon Kirchgeßner
  • 08/17