Üben für den Ernstfall


Sirenen, Rauch und zahlreiche Einsatzfahrzeuge auf dem Vorfeld: Was Mitte Juli wie ein echter Großeinsatz wirkte, war Teil der regelmäßigen Notfallübung am Flughafen Stuttgart. Rund 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, medizinischem Personal sowie verschiedenen internen Bereichen des Airports trainierten gemeinsam den Ernstfall.

Rund 60 präparierte Darstellerinnen und Darsteller und eine Brandsimulationsanlage sorgten für möglichst authentische Bedingungen. Im Fokus standen die Zusammenarbeit aller Beteiligten, die Versorgung von Patienten sowie schnelle und abgestimmte Entscheidungen. Parallel dazu wurden im Betreuungszentrum die Datenerfassung, Informationswege und Meldeverfahren überprüft. Rund 30 Fachbeobachtende begleiteten die Übung und bewerteten die Abläufe. Die Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung des Notfallplans für den internationalen Verkehrsflughafen Stuttgart ein. „Ein Flughafen funktioniert nur, wenn viele Menschen Hand in Hand arbeiten. Das wurde bei unserer Notfallübung einmal mehr deutlich“, betont Geschäftsführer Ulrich Heppe. Sein Dank gilt allen Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen zum Erfolg der Übung beigetragen haben.

Je 39 Tonnen Einsatzgewicht,12.000 Liter Tankvolumen, 750 Liter Schaummittel und eine Werferleistung von bis zu 6.000 Litern pro Minute: Die Flughafenlöschfahrzeuge des STR sind auf den Einsatz am Airport spezialisiert. Je 39 Tonnen Einsatzgewicht,12.000 Liter Tankvolumen, 750 Liter Schaummittel und eine Werferleistung von bis zu 6.000 Litern pro Minute: Die Flughafenlöschfahrzeuge des STR sind auf den Einsatz am Airport spezialisiert.
Übung im Überblick
  • 400 Einsatzkräfte beteiligt
  • 60 Übungsdarstellerinnen und -darsteller
  • 30 Fachbeobachtende im Einsatz
  • Vorgeschriebene Notfallübung nach
    internationalen Luftfahrtstandards
  • Passagierverkehr und Terminals waren
    nicht betroffen

  • Stories STR
  • Kai Leitenberger
  • 09/26