
Wer am Flughafen an einem Check-in-Automaten steht, auf einen Monitor tippt oder sein Ticket scannt, nutzt dabei Technik, die mehr kann, als man auf den ersten Blick sieht. In jedem dieser Geräte stecken wertvolle Metalle und seltene Rohstoffe. Materialien also, die nur begrenzt verfügbar sind und deren Gewinnung Auswirkungen auf die die Umwelt hat.
Am Landesairport werden IT-Altgeräte daher nach dem Aussortieren von Auszubildenden der Elektrotechnik zu Lernzwecken eingesetzt. Erst, wenn sie auch dort ausgedient haben, spendet der Flughafen Stuttgart die Hardware an die AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung), eine gemeinnützige IT-Refurbishing-Organisation.
Diese sorgt dafür, dass ältere Technik nicht einfach im Müll landet: Sie löscht Daten, zertifiziert, prüft und reinigt alle Komponenten. Funktionierende Geräte werden professionell wiederaufbereitet und erhalten als Secondhand-Ware ein zweites Leben. Nicht mehr nutzbare Technik wird fachgerecht zerlegt und recycelt. Die Wiederverwertung von seltenen Erden und Co. reduziert CO₂ und schafft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.
Auch bei Bestellungen und der Auswahl von Lieferantinnen und Lieferanten achtet der Flughafen im Sinne des „fairport“-Prinzips auf Nachhaltigkeit, etwa auf Energieeffizienz und regionale Wertschöpfung.
1.032 Geräte
… wurden vom STR an die AfB übergeben.
81 % Wiederverwendung
… der Geräte nach Aufbereitung.
2,4 Tonnen Technik
… wurden insgesamt verarbeitet und
fachgerecht weiterverwertet.
81 Tonnen CO₂eq
… konnten durch Recycling vermieden
werden.
742 Liter Wasser
… wurden dank ressourcenschonender
Prozesse eingespart.